Dienstag, 9. Juni 2015
Menschen, die einen glücklich machen
lora lions, 01:11h
Was gibt man nicht für ein Treffen mit einem Menschen,
der einen glücklich machen kann?
Der nach dem Treffen eine andere Welt hinterlässt als vorher. Und der alles gut werden lassen kann, ohne es selbst zu wissen.
Bei manchen Menschen ist dabei alles klar und durchsichtig - bei Freunden zum Beispiel. Mit denen unterhält man sich gerne, man ist zusammen und wird darüber glücklich.
Oder Menschen, die einem helfen, ein nettes Wort an einen richten.
Es gibt auch Menschen, die einfach durch ihr Dasein das Leben verändern, dadurch, dass sie zum Beispiel Nerven behalten, während alles scheinbar den Bach runterläuft.
Man könnte die Aufzählung endlos fortführen.
...Und es gibt auch Menschen, von denen weiß man nicht, weshalb man sich eigentlich auf sie freut. Man muss mit ihnen gar nicht reden. Es reicht sie zu sehen, um innerlich zu lächeln. Und manchmal machen diese unbegründeten Zuneigungen Probleme - eben weil man nicht weiß, warum sie existieren.
der einen glücklich machen kann?
Der nach dem Treffen eine andere Welt hinterlässt als vorher. Und der alles gut werden lassen kann, ohne es selbst zu wissen.
Bei manchen Menschen ist dabei alles klar und durchsichtig - bei Freunden zum Beispiel. Mit denen unterhält man sich gerne, man ist zusammen und wird darüber glücklich.
Oder Menschen, die einem helfen, ein nettes Wort an einen richten.
Es gibt auch Menschen, die einfach durch ihr Dasein das Leben verändern, dadurch, dass sie zum Beispiel Nerven behalten, während alles scheinbar den Bach runterläuft.
Man könnte die Aufzählung endlos fortführen.
...Und es gibt auch Menschen, von denen weiß man nicht, weshalb man sich eigentlich auf sie freut. Man muss mit ihnen gar nicht reden. Es reicht sie zu sehen, um innerlich zu lächeln. Und manchmal machen diese unbegründeten Zuneigungen Probleme - eben weil man nicht weiß, warum sie existieren.
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Tag ein, Tag aus
lora lions, 00:55h
Mühsam, sodass es ihr schon fast peinlich war, schleppte sie sich die Treppen zur Wohnungstür hoch. Sie wusste, dass dahinter alles genauso weitergehen würde, deshalb machte sie nur zögernd die Tür auf - die Stille im Treppenhaus war zu verlockend.
Begrüßungen, Ranzen Abwerfen, Mittagessen, alles geschah ohne nachzudenken oder zu entspannen, dann ging sie schließlich in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
Bevor sie sich an den Schreibtisch setzen konnte schweifte ihr Blick gedankenverloren am Bücherregal entlang... Dort lagen ungelesene Bücher, Zeitschriften... in jedem eine kleine Welt, die sich dem Leser öffnen konnte. Dort lagen Worte, mit denen Menschen die Welt zu erklären, oder in denen sie ihre Wahrnehmung des Lebens festzuhalten versuchten. Alles, was sie anschrie, sie in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen.
Aber der Augenblick der Gedankenverlorenheit verging, und sie setzte sich an ihre Hausaufgaben. Denn, um ganz ehrlich zu sein, wenn man viele Aufgaben hat, wie soll man in der Zeit etwas anderes sein als jemand, der diese Aufgaben ausführt?
Begrüßungen, Ranzen Abwerfen, Mittagessen, alles geschah ohne nachzudenken oder zu entspannen, dann ging sie schließlich in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
Bevor sie sich an den Schreibtisch setzen konnte schweifte ihr Blick gedankenverloren am Bücherregal entlang... Dort lagen ungelesene Bücher, Zeitschriften... in jedem eine kleine Welt, die sich dem Leser öffnen konnte. Dort lagen Worte, mit denen Menschen die Welt zu erklären, oder in denen sie ihre Wahrnehmung des Lebens festzuhalten versuchten. Alles, was sie anschrie, sie in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen.
Aber der Augenblick der Gedankenverlorenheit verging, und sie setzte sich an ihre Hausaufgaben. Denn, um ganz ehrlich zu sein, wenn man viele Aufgaben hat, wie soll man in der Zeit etwas anderes sein als jemand, der diese Aufgaben ausführt?
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Montag, 25. Mai 2015
Woran glaubst du, Christ?
lora lions, 00:27h
Was antwortet man als gläubiger Christ meist auf die Frage nach seinem Glauben? Und welche Antwort lässt sich größtenteils in Glaubensbekenntnissen finden? "Ich glaube an den dreieinigen Gott... Vater, Sohn und Heiliger Geist ... Für unsere Sünden gestorben und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift... Gen Himmel aufgefahren, uns die Stätte zu bereiten..."
Und schon tauchen die Bilder auf: Ein Kirchenschiff, eine Bibel auf dem Altar, Ikonen, ein Kreuz mit einem mitleidig blickenden Jesus,... Gospelsänger, betende Hände, eine singende Gemeinde, das Vater Unser, die Predigt von der Kanzel ... diverse Evangeliumsverfilmungen, Moses mit den Steintafeln... der entfernte Klang von Bibellesungen, Worten von Liebe, Vergebung, Gottesfurcht... karitative Arbeit in Westafrika...
Aber ist es das, woran die Menschen glauben? Ist es die Figur, die sie sich immer und immer wieder am Kreuz vorstellen, wie sie für ihre Schuld leidet? Sind es denn wirklich die Gebote Gottes an sich, die den Glauben ausmachen? Oder die abstrakte Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott?
Oder ist es eher das, was eigentlich jeder Mensch kennt? Was jeder schonmal erlebt hat? Das Gute? Die tiefergehende Wahrheit? Der Sinn hinter dem Ganzen, die Quintessenz des Lebens, die zu erfassen und beschreiben der Mensch nicht fähig ist und sie deshalb mit "Gott" benennt?
Die Hoffnung darauf, dass das eigene Leben über das Sichtbare hinaus reichen kann, die sich im Paradies wiederfindet? Oder die Sehnsucht danach, trotz der eigenen Fehlerhaftigkeit vom Leben angenommen zu werden, die sich in Jesu Opfer zum Ausdruck bringt?
Weshalb wird Glaube eigentlich immer als etwas gesehen, dass die Wahrheit diktiert? Weshalb nicht andersherum? Weshalb sagt niemand, Glaube sei ein Versuch, sich dieser Wahrheit zu nähern, von der man eigentlich keine Ahnung haben kann?
Und schon tauchen die Bilder auf: Ein Kirchenschiff, eine Bibel auf dem Altar, Ikonen, ein Kreuz mit einem mitleidig blickenden Jesus,... Gospelsänger, betende Hände, eine singende Gemeinde, das Vater Unser, die Predigt von der Kanzel ... diverse Evangeliumsverfilmungen, Moses mit den Steintafeln... der entfernte Klang von Bibellesungen, Worten von Liebe, Vergebung, Gottesfurcht... karitative Arbeit in Westafrika...
Aber ist es das, woran die Menschen glauben? Ist es die Figur, die sie sich immer und immer wieder am Kreuz vorstellen, wie sie für ihre Schuld leidet? Sind es denn wirklich die Gebote Gottes an sich, die den Glauben ausmachen? Oder die abstrakte Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott?
Oder ist es eher das, was eigentlich jeder Mensch kennt? Was jeder schonmal erlebt hat? Das Gute? Die tiefergehende Wahrheit? Der Sinn hinter dem Ganzen, die Quintessenz des Lebens, die zu erfassen und beschreiben der Mensch nicht fähig ist und sie deshalb mit "Gott" benennt?
Die Hoffnung darauf, dass das eigene Leben über das Sichtbare hinaus reichen kann, die sich im Paradies wiederfindet? Oder die Sehnsucht danach, trotz der eigenen Fehlerhaftigkeit vom Leben angenommen zu werden, die sich in Jesu Opfer zum Ausdruck bringt?
Weshalb wird Glaube eigentlich immer als etwas gesehen, dass die Wahrheit diktiert? Weshalb nicht andersherum? Weshalb sagt niemand, Glaube sei ein Versuch, sich dieser Wahrheit zu nähern, von der man eigentlich keine Ahnung haben kann?
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Mittwoch, 20. Mai 2015
Das kann es nicht sein...
lora lions, 20:25h
Es ist nicht das, was zählt. Es ist es nie. Nichts, weshalb wir uns runterziehen, weshalb wir uns Sorgen machen, kann etwas sein, was wirklich zählt. Denn dies muss etwas ganz anderes sein, als das, was wir kennen - sonst gäbe es mehr Leute, die es gefunden hätten und kein Philosoph würde sich Fragen über den Sinn des Lebens stellen. Es muss etwas sein, dass nicht von dieser Welt ist. Und so etwas kann doch wohl kaum die gleichen Probleme bewirken wie Sachen aus dieser Welt, oder?
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